Bereits jetzt, aber noch nicht!

Thomas Schreiner und Ardel Caneday  haben ein sehr wichtiges Werk verfasst, dass nun seit einiger Zeit auch im deutschsprachigen Raum erhältlich ist. Eine allgemeine Rezension wird noch auf nimm-lies erfolgen, an dieser Stelle möchte ich einen sehr hochwertigen Gedanken im Buch ausführlicher darstellen, das ist das Konzept des „Bereits Jetzt, aber noch nicht. Schreiner und Canaday kündigen ihre Absicht an:

„wir werden nachweisen, dass die Bibel das Heil mit vielen verschiedenen Metaphern so schildert: Es ist etwas, das schon jetzt wirklich unser Eigentum ist, weil wir als Erben einen Rechtsanspruch darauf haben, aber wir haben dieses Erbe noch nicht empfangen.“ (S. 45)

Die Beispiele, die die Autoren aufzählen, zeigen eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema: Weiterlesen „Bereits jetzt, aber noch nicht!“

Gute Vorsätze gesucht?

Jakobus 4,17: Denn wer da weiß Gutes zu tun, und tut’s nicht, dem ist’s Sünde.

Gute Vorsätze für das Jahr 2019 gesucht? Hier zehn Vorschläge!

Zunächst etwas Theorie:

Jakobus macht uns darauf aufmerksam, dass gute Werke zunächst Weisheit benötigen, und nachdem man erkannt hat („das Gute weiß“) auch Fleiß aufzubringen hat, um dem Nachzukommen. Da man hier schnell in Sünde fällt, können Gute Taten nicht ohne Gnade und Vergebung geschehen (Beachte auch den unmittelbaren Kontext des Verses, z.b.: „So Gott will und wir leben…“) Ein Spezial Input.: Als Reformiert Denkender erkenne ich hier natürlich auch das dreifache Amt Christi als König (Fleiß für gute Werke), Priester (Weisheit für gute Werke) und Prophet (Gnade für gute Werke)

Drei Ideen um ein besserer „Nächster“ für seinen Nächsten zu werden: Weiterlesen „Gute Vorsätze gesucht?“

Hero of Faith (1): Wolfgang Dyck

wolfgangdyck

Ich habe in 2018 etwas zurückgeschaut auf meine Quellen, die mich in bald 20 Jahren Nachfolge Christi genährt haben. Ein Name ist hier mit besonders vielen Emotionen verbunden: Wolfgang Dyck. Einige Basisinformationen:

Ich weiß gar nicht mehr wie ich auf die berühmte Predigt von Wolfgang Dyck „Vom Knast zur Kanzel“ gestoßen bin. Sie hat mich als Teen total gefesselt, so dass ich sie in kürzester Zeit mehr als einige dutzend Mal angehört habe. Später habe ich festgestellt, dass noch  Später habe ich noch weitere Predigten von ihm entdeckt.

Als uneheliches Kind geboren und in Heimen und Erziehungshäusern aufgewachsen wurde Wolfgang Dyck schon als Jugendlicher wiederholt straffällig und verbrachte elf Jahre seines Lebens hinter Gefängnis- und Zuchthausmauern. Durch den Kontakt zur Heilsarmee erlebte Dyck 1960 in Stuttgart seine Umkehr zu Jesus Christus, die sein Leben total veränderte. Aus dem ehemaligen Schwerverbrecher wurde nun ein leidenschaftlicher Rufer zu Jesus Christus. In Kneipen, Nachtlokalen, Gefängnissen und auf der Straße verkündigte er die Frohe Botschaft vom Kreuz. 1970 verstarb er bei einem tragischen Autounfall mit gerade erst 39 Jahren. Trotzdem sind seine Predigten auch heute noch äußerst aktuell. Sein Stil ist einfach, lebendig und erfrischend. An dieser Stelle, sollen die heute noch verfügbaren Werke von und über Wolfgang Dyck vorgestellt werden f. Seine Lebensgeschichte gibt es auch in Buchform. Insgesamt sind etwa drei kurze Schriften vorhanden, die von seinem Denken berichten.  Ein Erlebnis hier! Wolfngag Dyck verstarb viel zu früh durch einen Autounfall!

Aufgenommen in die Liste der Lehrer!

Kreuz und Ärgernis

David and Goliath

1. Korinther 1,23: „wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit;“

Ich liebe es mit meinem vierjährigen die Geschichte von David und Goliath anzuschauen. Er kann sich einfach nicht damit abfinden, dass der starke, gut gerüstete Krieger Goliath sich von einem schmächtigen kleinen Hirtenjungen töten lassen hat. Das passt ihm so sehr nicht ins Zeug, dass er diese Geschichte total in Frage zieht und sie auch schon mehrfach umgedichtet hat. Selbst das Lied „Nur mit einer Schlinge“ (leider darf ich den Originaltext des Liedes hier nicht veröffentlichen ), dass diese Begebenheit besingt hat er entsprechend umgedichtet: Am Ende fällt der kleine Mann um.

Ich glaube er gibt etwas zu, was viele Christen schon vergessen haben: Die biblische Botschaft ist unfassbar anstößig. Und das bis in ihren tiefsten Kern: Sie besagt nämlich, dass der Mensch einen Erlöser benötigt! Der Mensch ist hilflos und benötigt Rettung von außen, diese kann nur aus Gnade durch Christus erfolgen. Wenn ich diese Zwei Sätze Nichtchristen erzähle, erlebe ich immer diese Reaktion: Prinzipiell kann man mir argumentativ folgen und verstehen, jedoch gibt es zwei Arten der Ablehnung:

  • Intellektuelle Ablehnung von jeglichem Übernatürlichem. Entsprechend kann Christus heute auch keine umkrempelnden Wunder tun.
  • Akzeptanz von Übernatürlichem, aber nicht Akzeptanz der Erlösungsbedürftigkeit. es kann einfach nicht sein, dass man nicht selber erlösen könne.

Insgesamt aber geben alle die unfassbar provozierende, anstößige und herausfordernde Botschaft der Bibel zu. Diese ist auch bei David und Goliath herausfordernd. Im Endeffekt fällt Goliath weil er nicht an Gott glaubt! Das sollte alles sein?

Was jeder Nichtchrist versteht, scheinen Christen heute gerne auszublenden, dabei ist die Bibel anstößig von vorne bis hinten. Besonders deutlich wird es im Dienst Christi:

  • Herodes freute sich eben nicht, dass ein nettes kleines Kind geboren ist
  • die Pharisäer waren nicht dankbar dafür, dass sie in aller Öffentlichkeit gerügt wurden
  • Die 70 Jünger konnten es nicht akzeptieren, dass man wirklich in jeder Situation von Jesus abhängig ist.

Es reicht nicht, sich damit abzufinden, dass dies nun mal der spezielle Auftrag Jesu ist. Paulus war es ständig bewusst, dass sein Verkündigung super anstößig ist.

 

Einer, den Gottes Gnade fand: Eugen

Jesaja_53_12.png

Heute hat mich ein Freund aus der Gemeinde besucht, der ein sehr eindrückliches Zeugnis davon gibt, wie Gott ihn aus großer Abhängigkeit, Drogenmissbrauch, Verzweiflung und einer Umgebung der Gewalt befreite. Unser HERR Jesus beweist immer wieder, wie er sich die hoffnungslosesten Fälle nimmt, um sein Volk zu bauen! Für IHN ist kein Fall zu schwer, keine Nuss zu hart! IHM sei die Ehre!


P.S.: Möchtest du auch davon berichten, wie Gott in dein Leben eingriff? Dann schreib mich an und wir veröffentlichen es gemeinsam!

Psalter 40,10:Ich will predigen die Gerechtigkeit in der großen Gemeinde; siehe, ich will mir meinen Mund nicht stopfen lassen, HERR, das weißt du.

Eine neue gleichgültige Welle!

Pred 11,4: „Wer auf den Wind achtet, der sät nicht; und wer auf die Wolken sieht, der erntet nicht“

Beichte: Ich bin super egoistisch! Bei vielen Themen total gleichgültig und ich bin oftmals noch nicht einmal daran interessiert, wer so alles was darüber denkt, worüber ich was denke! Schräger Satz! Nun ja…

Zwei Steilvorlagen:

  • Auseinandersetzung mit Johannes Hartl! Ich muss ehrlich eingestehen, es ist mir völlig egal ob Hartl gegebenenfalls doch rechtgläubig sein könnte! Ohne Biblipedia würde ich noch nicht einmal wissen, dass es Hartl gibt. Und ich muss ehrlich sagen: Ich muss nicht alles verstehen, und alles widerlegen können. Und ich werde sicher nicht eine Unmenge an Zeit und Schweiß investieren um sich durch seine Promotionsarbeit zu kämpfen um dann doch besser beurteilen zu können, wie nah Hartl an Bibelkritik kommt. Ehrlich: ist mir egal! Ich werde es nicht machen. Ich habe weder die Zeit dafür, noch die Muße und übrigens, man stempele mich als Spälter und Hinterwäldler und von Vorgestern ab! Gern geschehen, hier die Steilvorlage: Der Katholizismus hat für mich einfach von vornherein keinerlei Anreiz? Hab ich damit gesagt, dass alle Katholiken schlechte (oder besser: keine) Christen sind? Weit gefehlt, es ist mir einfach egal. Mein Glaube ist im Einklang mit Schrift und den alten Bekenntnissen, und mir will dünken „orthodoxe“ Protestanten kommen den alten Bekenntnissen (Apostolicum, Nicänum etc..) deutlich näher kommt, als es die Katholiken kommen
  • Mir ist auch der ganze progressive Evangelikalismus wurst. Ehrlich so gleichgültig bin ich, dass mir völlig egal ist, was Hossatalk so neues raus gebraucht hat. Ich suche nichts neues, ich habe Christus gefunden! Es interessiert mich nicht, wie viel Rechtgläubigkeit bei Hossatalk vorhanden ist, und selbst wenn diese deutlich größer sein sollte als meine, sei es drum! Ich habe Christus!

Weiterlesen „Eine neue gleichgültige Welle!“

Der HERR Jesus ist König!

hebräer_2_1-2.pngKeiner kann das erste Kapitel im Hebräerbrief lesen, ohne von der Menge der alttestamentlichen Zitate erschlagen zu werden. Bisher war ich zu faul, diese intensiver durchzuschauen und habe beinahe vieles verpasst, was sehr viel Freude am Heil bewirkt!

Hierfür habe ich mir ein relativ großes Diagramm erstellt. (Großversion hier downloadbar und hier in meinem Logos-Workspace; zur Ansicht ist ein kostenloser hierfür Account benötigt). Eine alternative Darstellung als Din-A4 PDF (Achtung: andere Farben der Markierung)  Mehr als die Hälfte des ersten Kapitels sind ja nur Zitate aus dem AT (orange hinterlegt), dabei vornehmlich aus den Psalmen, indirekte Hinweise nicht mitgezählt. Manche Erwähnung überrascht! Was, all diese Texte des AT sollen messianisch sein? Das lässt tief in das Verständnis der neutestamentlichen Autoren blicken, die überall im AT Christus entdeckten.

testbild2

Weiterlesen „Der HERR Jesus ist König!“