Die Überlegenheit des Christentums

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Zu Ostern bekenne ich: Ich bin völlig davon überzeugt, dass das Christentum allen anderen Lebensmodellen, Welterklärungsphilosophien und Weltbildern überlegen ist. Und das sogar um Dimensionen. Jawoll, diese Überzeugung prägt sogar mein Leben. Niemals würde ich auch nur eine Zeile irgendwo öffentlich für die Sache Christi schreiben oder reden, wenn es bloß mein Hobby, eine eigentlich unwesentliche Ansicht wäre. Weil ich überzeugt bin, dass ich der Wahrheit auf der Spur bin, kann ich aber nicht schweigen. Niemals könnte ich auch nur eine Sekunde sachlich kühl und eigentlich völlig unbeteiligt einen Gedanken an das Christentum verschwenden. Nein, es ist vielmehr meine ganze Überzeugung. Wie man etwas ohne Überzeugungen anhängen kann, ist mir völlig schleierhaft.

Das Beste wählen!

Ich bin nicht Christ, weil ich eine christliche Tradition hinter mir habe, oder weil ich hier eine gute Tradition meiner Kultur sehe, die es zu wahren gilt, sondern weil ich wirklich überzeugt bin, dass Christus DIE Wahrheit ist!  Er offenbarte sich in seinem Wort, auch für mich! Wäre nicht das Christentum meine geistliche Heimat, würde ich mir eine andere suchen. Würde ich auch nur einen Augenblick daran denken, dass eigentlich alle Modelle mehr oder weniger gleich sind, dann wäre ich auch kein Christ mehr, sondern ein Anhäger einer solchen relativistischen Lehre. Und es ist gut möglich, dass ich davon dann überzeugt wäre und es für überlegen hielt, den Relativismus zu verkündigen. Aber eines wäre ich nicht: Ich wäre kein Christ mehr. Es ist mir eben nicht alles gleich, und ich will überall das Beste haben. Ich beanspruche es, auch Religionen nebeneinander zu stellen, und sie zu vergleichen. Und das Christentum scheint mir hier im Vergleich mit allen anderen Modellen wie das Licht im Vergleich zur dunklen Nacht. Immer wieder beobachte ich so viele meiner Mitbürger, wie sie äußerst gewissenhaft selbst drittrangige materielle Entscheidungen mit viel Überlegung und Abwägen treffen. Man vergleich, liest Kundenbewertungen, telefoniert gar mit dem Vertrieb. Dabei geht es nur um eine geringfügige Investition, die nur einige Tage halten wird. Alles gilt es zu bewerten, zu prüfen und genau abzuwägen. Doch wenn es um ein Lebensmodell geht, dann scheint jeder kleinste Gedanke bereits vergeudete Zeit zu sein. Da kann ich so nicht mitgehen! Ich will das beste Lebensmodell wählen, ich will die beste Religion vertreten!

Die Größe der Überlegenheit

Ich glaube das Christentum ist anderen Modellen nicht einfach überlegen wie ein Qualitätsfahrzeug gegenüber einem weniger Guten, sondern eher wie die Möglichkeit sich frei und überall zu bewegen, deutlich überlegen, ja gar anderer Natur ist, als gelähmt an ein Bett gefesselt zu sein. Das Christentum bietet eine bessere Hoffnung auf die Zukunft, es bringt Gott ganz nah zu uns in unsere tiefsten Niederlagen und Leiden, ohne Gott klein zu machen. Die Ethik des Christentum dreht sich nicht um persönliche Errungenschaften sondern um die Ehrfurcht vor Gott. Das Christentum gibt mir einen Gott, dem es zu dienen von ungeteiltem Herzen sich definitiv lohnt. Das Christentum meint immer den ganzen Menschen, das ganze Volk, die ganze Menschheit. Große Linien werden herrlich und kleine Linien liebevoll gezeichnet. Es ist nicht kalt und super sachlich. Das Christentum zeugt von einem Gott, der da ist. Der Gebete erhört! Doch was ist es, was mich derart bewegt und erreicht. Nun ich denke, es sind oft die selben Argumente, die andere vom Christentum abbringen (frei nach G.K. Chesterton): Darwin wurde Evolutionist, als er Galapagos betrat, ich betete Gott an, als ich von der wunderbaren Schöpfung Galapagos erfuhr.

Freie Lebensbereiche?

Ich habe mich gefragt, welcher Lebensbereich in meinem Leben eigentlich nicht vom Christentum geprägt, verändert und auch entscheidend war. Und ich habe festgestellt, dass sowohl die Art wie ich arbeite, wie ich lerne, wie ich meine Familie erziehe, wie ich mich zu Verwandten verhalte, wie ich Bücher lese, wie ich Bücher auswähle, wie ich rede, wie ich mich zum Schlafen vorbereite, und wie ich aufwache, wie ich krank bin, und wie ich gesund bin, wie ich lache, und wie ich trauere, wie ich glaube und wie ich zweifele, also wirklich durchgehend alle Lebensbereiche vom Kreuz Christi durchgestrichen sind. Betätige ich mich künstlerisch, ist meine Kunst „christianisiert“. Mein Denken und meine Emotionen sind es ebenfalls. Alles steht in einer Beziehung zur Botschaft vom Kreuz. Selbst meine zahlreichen „Sündenfälle“ und Niederlagen sind geprägt von dieser Bindung an das Christentum.

Die Überlegenheit Christi

Sind es die kulturellen Errungenschaften der westlichen, ursprünglich christlichen Welt? Sind es die zahlreichen freundlichen und hingegebenen Christen oder sind es die vielen sozialen Strukturen der Kirchen, die diese Überlegenheit bekennen und beweisen? Teilweise ja! Ich will auch die Christenheit nicht verachten, und doch ist der Kern, der hinter dieser Überlegenheit steht, die Überlegenheit Christi. Nicht einmal der Tod konnte ihn im Grab halten. Christus ist der Gott, der da ist! Überlegener Mensch und Überlegener Gott! Er ist auch der Gott, der zur rechten Gottes, des Vaters sitzt. Auf eine gewisse Weise macht mein Leben nur Sinn, weil ich an Seine Überlegenheit glaube. Würde Sergej P  dann irgendwann (Gott bewahre!) vom Christentum abfallen, ein Moslem werden oder Buddhist oder Rationalist, dann würde auch Sergej P, so wie er jetzt ist, aufhören zu existieren. Doch wie sollte ein Abfall ohne Überzeugungen möglich sein?

Schließlich, was zählen schon meine Überzeugungen! Unabhängig davon bleibt Gott echt und wahr, bleibt Christi Leben, Tod und Auferstehung das Größte Wunder der ganzen Weltgeschichte. Das sollte und darf uns fesseln!

Übertrieben?

Nun wird man sagen, dass ich natürlich niemals alle Weltbilder und Philosophien kennen könne, und zu urteilen. Doch das ist ein zu einfaches und zu fiktives Modell, dass mit der Realität kaum Berührungspunkte hat. Auf der Arbeit, in der Familie und eigentlich überall sonst, habe ich die Möglichkeit viele Stunden täglich unterschiedlichste Säkulare Modelle zu beobachten. In den meisten Fällen (es sei denn man trifft einen militanten Umweltschützer) ist ein blanker, hohler Relativismus zu beobachten mit dem Dogma: Eigentlich ist alles gleich. Offensichtlich ist die Einzige Alternative zum Christentum, den die westliche Welt uns bietet, der Blanke Hohn eines sinnlosen Relativismus. Natürlich ist hier das Christentum in jeder Instanz deutlich überlegen. Das Christentum bejaht das Leben, das Christentum hat Werte, das Christentum ehrt Gott! Ich glaube nicht daran, dass alles gleich ist, ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erde und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn…

Autor: paulisergej

Christ, Ehemann, Vater, Ingenieur und Literaturliebhaber

2 Kommentare zu „Die Überlegenheit des Christentums“

  1. In keinem andern ist das Heil, auch ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben darin wir sollen selig werden! – Apostelgeschichte, Kapitel 4, Vers 12

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