Eine Viertelstunde über die Selbstzufriedenheit

Ich halte die Zufriedenheit mit sich selbst für das Hauptleiden des konservativen Evangelikalismus. Darüber dachten wir gemeinsam in der Gemeinde auf der Gebetsstunde nach. Die Frage ist also nicht nur, ob Veränderung möglich ist, sondern auch notwendig ist. Die Bibel bejaht beides und sieht in Stolz einen Widerstand gegen die Autorität Gottes. Das dürfte ein lebenslanges Kampffeld werden.

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Autor: paulisergej

Christ, Ehemann, Vater, Ingenieur und Literaturliebhaber

5 Kommentare zu „Eine Viertelstunde über die Selbstzufriedenheit“

  1. Danke für deinen Impuls und die ehrlichen Worte!
    Ich glaube allerdings, dass es häufig (und das weiß ich von mir selbst) einfach so dahergesagt wird, dass schon alles soweit gut ist und wir Gott wohlgefällig sind. Wir können uns nicht mehr öffnen und gehen dann den einfachen Weg, der aber eben nicht zu mehr, sondern sogar weniger Heiligung führt. Dafür wäre dann oft die geschwisterliche Ermahnung (nicht NUR!) und vor allem Hilfestellung notwendig. Junge Christen im Besonderen brauchen Anleitung und Begleitung beim „Glauben lernen“, beim Kämpfen gegen unseren Stolz und die Selbstzufriedenheit. Oder nicht? Da meine ich bei den „Älteren“ viel Nachlässigkeit beobachten zu können.

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    1. Jawohl guter Hinweis. Wie sieht so ein Glaubenskurs aus? Ich denke, wenn die Predigt Christus und sein Werk (im Sinne von : „Schaut, Christus ist viel größer, als ihr denkt…“) darstellt und verkündigt, dürfte dies der Anfang sein. Bezweifele natürlich das 30 minuten pro Woche am Sonntag da wirklich ein gutes Fundament bauen werden

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      1. Das klingt gut. Und da hast du recht, 30 Minuten sind wirklich etwas dürftig. Aber da ist dann eben jeder auch selbst in der Pflicht (so ungern man dieses Wort hört, wie du ja auch in obiger Gebetsstunde implizierst), weiter [d.h. über die Predigt hinaus] Gottes trinitarisches Wesen und deren Werk in der Erlösung etc. zu erforschen und zu studieren. Hier können jedoch vor allem in den Familien selbst, aber auch in der Gemeinde unter den Geschwistern, viele Hilfestellungen geleistet werden, die wie oben gesagt nötig sind als Stütze für junge Leute. Im heutigen medialen Zeitalter gibt es ja auch unendlich viel gutes Material, das aber viele nie entdecken, weil niemand sie darauf hinweist. Können wir erwarten, dass jeder sich selbst auf die Suche macht?
        Dein Blog ist mir hierbei schon manches Mal zum Segen geworden, weil du als „Vielleser“ schon auf so manchen Artikel (oder Buch oder Podcast oder …) verwiesen (und teilweise übersetzt!!) hast, den/das ich sonst sicher nie zu Gesicht bekommen hätte. Dafür will ich mich an dieser Stelle mal recht herzlich bedanken für deinen Einsatz. Gottes Segen dir und deiner Familie!

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      2. Danke für deine Rückmeldung, beim Übersetzen habe ich noch viel gutes Material, aktuell steht aber ein größeres Übersetzungsprojekt für mich an,deswegen habe ich das für den blog etwas reduziert. Ich sehe es wie du, es gibt viel gutes Material, aber es wird den Familien nicht empfohlen, oder in den Gemeinden ausgelegt etc… Meist sind die Begründungen dafür eher dubios :-)

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