Gottes Vorsehung im Leben Ruts

Julius Schnorr von Carolsfeld malte Rut im Feld des Boas (1828), Bildrechte gemeinfrei

Gott ist da! Ich denke, dass ist die Botschaft des kurzen biblischen Buches „Ruth“. Eigentlich werden auf den ersten Buch nur triviale Begebenheiten erzählt. Eine Liebesgeschichte, die so gar nichts spannendes an sich hat. Eine unglückliche Witwe Naemi, und eine eher einsam wirkende Fremde mitten in Israel. Naemi will auch nur noch „Mara“ Leid genannt werden. Vielleicht hat sie auch nichts besseres verdient, wenn sie Schon Bethlehem, das Haus des Brotes verlässt? Nun, die 4 kurzen Kapitel des Buches motivieren zur Dankbarkeit und zu Gott vertrauen. Weder Naemi noch Rut werden getäuscht, obwohl sie nie den ganzen Plan erfahren. Das Rut schließlich auch zur Ururur….großmutter unseres Erlösers wird! Wer hätte das gedacht! Aber, bei Gott ist nun mal kein Ding unmöglich.

Diese Überlegungen motivieren mich zu einem Gedicht über Ruth:

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Der tiefe Fall eines jungen Prinzen

Absaloms Lebenslauf, wie er uns in 2. Sam. Kap. 13 bis Kap. 18 berichtet wird, fasziniert mich regelmäßig: Ein Mensch, der alles hat, der jung ist und auch noch schön. Und dennoch immer noch unzufrieden und gierig. Also durch und durch ein moderner Westler. Somit geht die Geschichte Absaloms auch knallhart der Frage nach, ob wir glücklicher wären, wenn wir jünger und reicher wären. Das motiviert mich zu diesem Gedicht, obwohl ich mit dem etwas pietistischen Ende nicht ganz zufrieden bin. Absaloms Geschichte sollte uns aber zur Demut anleiten und nicht zu einem verbitterten Versuch der Selbstrechtfertigung.

Absaloms Mahl in einem Gemälde des Niccolò De Simone um 1650. (Bildrechte: gemeinfrei)
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