Der tiefe Fall eines jungen Prinzen

Absaloms Lebenslauf, wie er uns in 2. Sam. Kap. 13 bis Kap. 18 berichtet wird, fasziniert mich regelmäßig: Ein Mensch, der alles hat, der jung ist und auch noch schön. Und dennoch immer noch unzufrieden und gierig. Also durch und durch ein moderner Westler. Somit geht die Geschichte Absaloms auch knallhart der Frage nach, ob wir glücklicher wären, wenn wir jünger und reicher wären. Das motiviert mich zu diesem Gedicht, obwohl ich mit dem etwas pietistischen Ende nicht ganz zufrieden bin. Absaloms Geschichte sollte uns aber zur Demut anleiten und nicht zu einem verbitterten Versuch der Selbstrechtfertigung.

Absaloms Mahl in einem Gemälde des Niccolò De Simone um 1650. (Bildrechte: gemeinfrei)
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